Forschung

Forschung

Die PharmaCept GmbH verfügt über keine eigenen Forschungslabore. Dennoch waren wir von Anfang an bestrebt, unsere Vertriebsaktivitäten mit bestimmten, für uns machbaren Forschungsprojekten zu verbinden. Dabei sahen und sehen wir auch weiter unsere Schwerpunkte in der Durchführung von Feldstudien im Rahmen von Phase IV-Projekten mit unseren Präparaten.

Auch bei der klinischen Untersuchung von Präparaten, die bereits seit über 30 Jahren in der Verordnung sind,bestehen noch eine Reihe von ungeklärten Fragen. Dies betrifft besonders die Kombinationseinsätze mit modernen Substanzen. In speziellen Situationen kann im klinischen Alltag eine solche Kombination von großer Bedeutung sein, so zum Beispiel im Bereich der Behandlung des Prostatakarzinoms, wo man sich aufgrund fehlender Alternativen zunehmend wieder auf den Wirkstoff Estramustin besinnt, aber gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Daten einer theoretisch sinnvollen Kombination noch fehlen oder aus unserer Sicht noch nicht ausreichend untersucht wurden.

Innerhalb der Indikation der Chemoembolisation ist es über die letzten 50 Jahre nicht gelungen, weltweit anerkannte Standards zu schaffen. Einzig bei der Behandlung des primären Leberzellkarzinoms wurde aufgrund einer statistischen Datenerhebung die Therapie als solche in den Rang der Richtlinien erhoben. Einzelheiten zu Fragen der einzusetzenden Materialien, Substanzen und deren Dosierungen sind aber nach wie vor ungeklärt. Hier konnten wir weitere Grundvoraussetzungen schaffen, die zu einem besseren Verständnis der Prozesse führten, indem wir u.a. die deutlich erhöhte Wirkstoffanreicherung im Tumorgewebe unter Hinzunahme unseres abbaubaren Embolisationsmaterials gegenüber Therapien ohne Embolisat nachweisen konnten. Weitere Forschungsprojekte zum besseren Verständnis ähnlicher Basisprozesse werden in diesem Jahr starten.

Diese Art der experimentellen wie klinischen Forschung ist für die PharmaCept GmbH nur in Zusammenarbeit mit anderen interessierten Firmen wie auch Forschungsgruppen möglich. Wir rufen deshalb alle auf, sich bei bestehendem Interesse mit uns in Verbindung zu setzen, um über denkbare Kooperationen gemeinsam nachzudenken und nach Lösungen zu suchen.